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Verdorbene Eifersucht

Ich betrat das Zimmer. Das Zimmer, das in mir tausende Gefühle auf einen Schlag auslöste und das nur, weil dieser eine Kerl dort war. Dieser eine Kerl, den ich einst so sehr liebte, für den ich so viel aufgegeben hatte und so viel Schmerz ertragen musste. Immer wenn ich ihn sah, erinnerte ich mich, was er mir angetan hatte. Ich wollte es doch niemals so weit kommen lassen, NEIN ! Das wollte ich wirklich nicht. Aber wieso sollte nur ich alleine weiter leiden? Wieso immer ich? Ich wollte doch nur... Lieben. Ich ging auf den Tisch mit den vorbereiteten Werkzeugen zu, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen.

Nun stand ich da, verwirrt, verletzt und voller Zorn. Ich streckte meine Hand nach einem Messer aus, doch .. es war viel zu Klein ! Er hatte mehr Schmerz verdient als einen kleiner Piekser ! Ich nahm mir das größte und schärfste Messer das ich auftreiben konnte. Ich wunderte mich das er keinen einzigen Laut von sich gab, doch wahrscheinlich war er nur versteinert vor Schock, dieser Feigling. Nun war es soweit. Ich musste ihm ein letztes mal in die Augen sehen. Ein letztes mal diesen stechenden Schmerz und diese unendliche Wut aushalten. Es wird bald vorbei sein. Bald wird es mir sicherlich besser gehen, ganz bestimmt.

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Ich drehte mich langsam um und versuchte es zu vermeiden ihm in die Augen zu sehen. Ich ging auf ihn zu und stellte mich hinter ihn, um seinen Blick nicht ertragen zu müssen. Meine Gedanken waren plötzlich so wirr. Ich musste über so vieles nachdenken. Ist das die richtige Lösung? Wieso hat er mir das angetan? Habe ich etwas falsch gemacht? Bin ich nicht gut genug? Ich spielte mit dem Gedanken ihn auszufragen, doch er hätte ja sowieso nur die selben Ausreden gebracht wie letztes mal, als ich ihn mit der billigen Nachbarin im Bett erwischte. Er starrte so vielen Frauen hinterher, selbst in meiner Gegenwart. Tja, jetzt starrt er keiner mehr hinterher, wie denn auch, ohne Augen?

Auf meinem Mund machte sich ein kleines Lächeln breit. Nie wieder wird er anderen hinterher schauen und gleich wird er auch für seine anderen Taten bestraft. Ich holte mit dem Messer aus und stach gezielt auf sein Glied ein. Jetzt war er nicht mehr so still. „ Ganz ruhig, es ist bald auch für dich vorbei. Bald ist die Welt befreit von deinem Elend.“ Ich nahm seinen Kopf, zog ihn nach hinten und setzte an seiner Kehle an. „Ein letztes mal mein Schatz. Ein allerletztes mal bekommst du es zu hören." Ich zitterte und mir liefen Tränen die Backe hinunter. "Ich Liebe dich.“ Mit diesen letzten drei Worten besiegelte ich sein Schicksal und stach ihm mit all meiner Kraft in die Kehle. So viel Blut floss über seine Brust, so viel leid sollte ich in diesem Moment spüren, doch ich konnte schon lange nichts mehr fühlen außer dieser Wut und dem Schmerzen in meinem Herz. Trauer ? Trauer gab es nicht mehr. Trauer gab es zu viel. Viel zu viel...

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