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Ich bin neulich mal wieder meinen Spam-Ordner durchgegangen... wer auch einen Account bei Google-Mail hat, kennt das vielleicht, der Ordner ist da etwas versteckt, man sieht, wenn man nicht extra draufklickt, gar nicht, ob etwas drin ist... egal, ich schweife gerade etwas ab, glaube ich.

Jedenfalls hab ich mal wieder aufgeräumt und hab dabei etwas ganz interessantes gefunden... eine Art Kettenbrief, der schon etwas älter war und wahrscheinlich auch schon eine Zeit lang unterwegs.


(Diese Geschichte ist nicht von mir, bitte leite sie an alle weiter, die du kennst)
Mir ist neulich etwas komisches passiert und ich bin mir inzwischen nicht einmal mehr sicher, ob ich das ganze wirklich erlebt habe, deshalb muss ich unbedingt – wenn es denn keine Einbildung war – die anderen finden, die auch... dabei waren.


Ich war gerade am PC, hatte bis eben mit einem Freund über Skype geredet, aber dann ist anscheinend die Verbindung verloren gegangen oder so ähnlich, jedenfalls war ganz ohne Vorwarnung der Anruf plötzlich beendet, auch wenn er immer noch als online angezeigt wurde – ich rief ihn gleich wieder an, aber nichts passierte, auf Textnachrichten reagierte er auch nicht.
Vielleicht zehn Sekunden später kam dann das Anrufgeräusch, aber mit der Nachricht, die normal bei einem Anruf erscheint, stimmte etwas nicht... Da stand nicht, wie normal, wer anrief, sondern es erschienen nur der rote und der grüne Button mit Anruf ablehnen, beziehungsweise annehmen.
Ich hatte das noch nie gesehen, auch noch nie von so etwas gehört, also war ich ein wenig verwirrt. Ich nahm den Anruf an, wahrscheinlich war das wieder mein Kumpel und Skype funktionierte gerade nicht richtig, das würde auch den Absturz vorher erklären.
Videoanruf. Okay, das war merkwürdig. Irgendwie war ich mir jetzt ziemlich sicher, dass wer auch immer mich angerufen hatte, ich diese Person nicht kannte. Ich weiß, so etwas ist eigentlich unmöglich, aber mehr oder weniger deswegen schreibe ich das hier ja auch. Man sah einen Teil von einem Raum, es sah ziemlich nach einem Büro aus, und eine eher kleinere Gestalt im schwarzen Anzug, die auf einem Drehstuhl saß und anscheinend ihren Spaß daran hatte, sich die ganze Zeit darauf im Kreis zu drehen.
Das Bild stand nicht richtig still, so als würde da jemand eine Handkamera als Webcam benutzen, deshalb war es nicht ganz leicht, genauere Details zu erkennen. Der Typ auf dem Stuhl hatte irgendetwas vor dem Gesicht, es sah wie eine weiße Maske aus, aber ich konnte es nicht genau erkennen.
Dann rief meine Mutter, dass ich ihr mal schnell helfen sollte, ich schloss Skype und ging nach unten, Einkäufe ins Haus räumen und so, nach vielleicht 3 Minuten war ich wieder in meinem Zimmer.
Skype war immer noch offen, nur minimiert... natürlich, wofür ist das kleine rote Kreuz an dem Fenster überhaupt gut?? Den seltsamen Videoanruf hatte ich schon fast wieder vergessen, aber er lief immer noch und mittlerweile hatte sich auch etwas getan, die Drehstuhl-Gestalt war anscheinend aufgestanden und in einen anderen Teil des Zimmers gegangen, wo eine Frau auf einem Stuhl saß, die sich etwas verstört umblickte.
Ich hörte irgendetwas leises. Klar mein Headset, es lag direkt vor mir auf dem Tisch. Ich setzte es auf und konnte jetzt auch hören, wie der Junge (er trug zwar einen Anzug, hatte aber nicht die Statur eines Erwachsenen und bewegte sich auch nicht so, ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll) in Richtung Kamera sprach. Die Bildqualität war erstaunlich gut, man hätte, obwohl er etwas weiter weg stand, problemlos seine Gesichtszüge erkennen können, wenn diese denn zu sehen gewesen wären. Die Maske sah so aus wie eine Mischung aus Gummi- und Plastikmaske, der Bereich um den Mund schien elastisch zu sein und bewegte sich mit, wenn der Junge sprach, wobei er die ganze Zeit fröhlich grinste, der Rest der völlig weißen Maske hingegen war absolut starr.
„... in der Nähe von London, deshalb sehen das hier aus technischen Gründen nur ein paar Leute. Also freuen Sie sich, sie sehen heute eine ziemlich exklusive Sendung“, sagte der Typ im Anzug fröhlich und immer noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Seine Stimme klang ein wenig unnatürlich, wie in ziemlich alten Filmen, nur noch etwas schlimmer verzerrt.
„Aber wie Sie sehen, beziehungsweise hören, kann ich trotzdem ziemlich gut Deutsch und dasselbe müsste auch für unseren Gast hier gelten“, redete er weiter und deutete auf die Frau neben ihm. Die Kamera zoomte jetzt etwas näher zu ihr heran und ich sah sie mir zum ersten mal genauer an.
Sie war vielleicht Mitte bis Ende dreißig, hatte braune, etwas mehr als schulterlange Haare und sah insgesamt, denke ich, recht gut aus. Nicht wie ihr jetzt vielleicht meint, dafür war sie mir dann doch zu alt, aber sie machte einen wirklich sympathischen Eindruck, vielleicht so, wie man sich eine nette, jüngere Mutter vorstellt. Sie war mit den Händen und den Beinen an den Holzstuhl, auf dem sie saß, gefesselt und schaute irgendwie leicht benommen in die Luft, als wäre sie vor kurzem erst aufgewacht. Ich denke, ich war ein wenig besorgt um sie.
„Nun gut, dann werde ich ihnen diese reizende Dame eben vorstellen.“, meldete sich der maskierte Junge wieder zu Wort, „Ich denke, ihr Name ist nicht von großer Bedeutung, bald auf jeden Fall ganz sicher nicht mehr.“ Er kicherte leise in sich hinein.
So langsam fragte ich mich ernsthaft in was für eine Art von Freakshow ich da hineingeraten war, die Situation beunruhigte mich etwas, aber was hätte ich tun sollen, anstatt weiter zuzusehen? Außerdem machte dieser Typ so einen freundlichen, mitreißenden Eindruck, er zog diese Sache auf, wie... naja, Comedy.
Die Frau kam langsam wieder völlig zu Bewusstsein, sie schien zu versuchen, sich zu bewegen. „Jedenfalls werde ich jetzt kurz erklären, wieso wir beide hier sind“, sprach er weiter, in einem Tonfall als würde er gerade eine Zirkusnummer ansagen. „Mein Gast hier kommt eigentlich aus Norddeutschland, ist aber vor einiger Zeit hierher umgezogen, ganz allein, ihren Mann hat sie daheim gelassen und ihre Kinder... Sie müssen wissen, diese Frau ist Mutter von zwei wunderbaren kleinen...“
„Mach mich sofort von diesem verdammten Stuhl los, du Miststück!“, kreischte plötzlich die Frau dazwischen, sie war wie es aussah im hier und jetzt angekommen.
„Ihnen auch einen wunderbaren guten Nachmittag“, sagte der Junge, ohne erkennbaren Sarkasmus in der Stimme, immer noch grinsend, als würde er sich wirklich wie über nichts anderes in dieser Welt darüber freuen, dass diese Frau gerade aufgewacht war.
„Ich habe gesagt, du sollst mich losmachen, du kleines Stück Scheiße und setz´ deine Maske ab, du Missgeburt!“, keifte sie weiter. Meine anfängliche Sympathie für die Frau war so langsam verflogen, ihr wutverzerrtes Gesicht sah auch in keiner Weise mehr nett aus.
Nachdem sie alles an Kraftausdrücken losgeworden war, was sie aufbieten konnte, ergriff der Junge wieder das Wort: „Jedenfalls, wir waren bei Ihren Kindern stehengeblieben, nicht wahr?“ Er sah zu der Frau auf dem Stuhl neben ihm, als würde er eine Bestätigung erwarten, aber die ignorierte ihn und versuchte, sich aus ihren Fesseln zu befreien. Es erfüllte mich fast ein wenig mit Befriedigung, dass diese anscheinend ziemlich fest saßen.
„Zwei kleine Kinder, zwei und drei Jahre alt“, fuhr er an die Kamera gewandt fort, „und raten sie mal, was mit diesen armen kleinen Dingern passiert ist.“ Sein Lächeln war inzwischen doch verschwunden und die Frau hatte ihre Befreiungsversuche aufgegeben und sah ihm jetzt auch beim Sprechen zu, zu der Wut in ihrem Gesicht mischte sich etwas, das aussah wie Angst.
„Sie hat ihre eigenen Kinder umgebracht“, sprach der Maskierte weiter, fast flüsternd, „und sie dürfen sich das nicht so vorstellen, dass es sich hier um einen Verzweiflungsakt handelte, die Familie hatte keinerlei finanzielle Probleme oder derartiges, es stand auch keine Scheidung bevor. Laut ihrer Akte ist mein Gast sogar psychisch völlig gesund, auch wenn das völlig wohl nicht ganz zutrifft. Was ich meine ist, sie leidet auch nicht unter Depressionen, ist nicht schizophren oder besessen, sie hat das ganze, wie man so schön sagt, im vollen Besitz ihrer körperlichen und geistigen Kräfte getan.“

Die Frau, die Mörderin, war die ganze Zeit still geblieben, sie starrte ihren selbsternannten Richter nur stumm und mit zusammengepressten Lippen an, mit einem mittlerweile hasserfüllten Blick in den Augen.

„Liebe Zuschauer, sie fragen sich jetzt vielleicht, warum diese Frau hier – das ganze ist immerhin mittlerweile schon gut einen Monat her – immer noch auf freiem Fuß ist... beziehungsweise war.“ Ein Grinsen trat wieder auf das Gesicht des Jungen und irgendwie konnte ich auch so etwas wie... Schadenfreude spüren.

„Sie müssen wissen, diese sympathische Lady hier war anscheinend... seeehr gut mit dem Staatsanwalt, nun ja, befreundet und so ist es kein großes Wunder, dass sich vor Gericht, trotz einigen doch recht belastenden Beweisen, schließlich herausgestellt hat, dass mein Gast hier völlig unschuldig sei. Verurteilt wurde ihr Ehemann... den sie gleich auch beschuldigt hatte, sie und die Kinder bereits jahrelang misshandelt zu haben. Lustigerweise hatte der unschuldige Mann für die Morde sogar ein Alibi, aber das ändert nichts daran, dass er jetzt auf lebenslänglich hinter Gittern sitzt.“

Er machte eine kleine Pause und erzählte dann weiter, er war langsam immer näher an die Kamera herangetreten, die Maske füllte mittlerweile gut die Hälfte des Bildes aus.

„Ich habe Ihnen noch gar nicht gesagt, wie man die Kinder gefunden hat. Das ältere, es war übrigens ein Mädchen, hat man nackt im Wald vergraben gefunden... sie musste durch einen DNA-Test identifiziert werden, da ihr Kopf nur noch aus einem Klumpen Matsch mit ein paar Knochensplittern darin bestand... dass das Muster der Fußabdrücke darin exakt zu dem Profil der Schuhe passt, die mein Gast sogar zufällig genau heute auch trägt... das ist den Stümpern von der Ermittlung wohl auch nicht aufgefallen. Wenigstens konnten sie feststellen, dass das Kind offenbar... bei der ganzen Sache noch am Leben war... nur zunächst natürlich.“

Der Maskierte ging wieder etwas zurück, bis er wieder neben dem Stuhl stand, auf dem dieses Monster saß, das, immer noch stumm, gerade seine Turnschuhe anstarrte.

„Ich bin noch nicht fertig“, setzte er seine... Anklage fort, „beim kleinen Bruder des Mädchens war die Mutter dann nochmal um einiges gründlicher, da war sogar das mit dem DNA-Test schwierig... Ich bin mir sicher, sie kennen alle diese Wasserkraftwerke, wo an Staudämmen mit Turbinen Strom erzeugt wird? Normalerweise befinden sich davor Gitter oder ähnliches, also alles schön abgesichert. Aber vor der Turbine, von der ich spreche, hatte offensichtlich irgendjemand dieses Gitter zerstört.“ Der Typ im Anzug machte wieder eine kleine Pause und schaute zu seiner Gefangenen, die erstaunlicherweise immer noch still war.

„Jedenfalls konnten nach mehrtägiger Suche insgesamt etwa hundert Gramm dieses zweijährigen gefunden werden, der Rest ist mittlerweile womöglich bei den Fischen, wenn nicht jemand in der Anlage noch ein paar Fetzen übersehen hat.“

„Ich habe Appetit auf Schinken“, meinte er zu der Frau gewendet, löste mit einem Messer die Fesseln um einen ihrer Arme und hielt ihr dieses hin. Er lächelte wieder ein wenig, sah aber auch irgendwie wütend aus.

„Was?“ Ich habe selten jemanden gesehen, der so verwirrt aussah, wie diese Frau.

„Schinken. Vom Bauch ist für sie womöglich am angenehmsten... oder am wenigsten unangenehm.“, antwortete der Maskierte in einer freundlichen Seelenruhe, als würde er einem kleinen Kind etwas erklären.

Die Frau fragte noch einmal: „Was?“ Sie starrte abwechselnd diesen merkwürdigen Typen und das Messer in ihrer Hand an. Nennt mich verrückt, aber ich fand die Situation zu komisch.

„Hören sie mal, wir wollen doch nicht zu viel von der Zeit unserer Zuschauer verschwenden. Ich dachte auch, es geht um einiges schneller, wenn ich einfach alles selber mache, aber ich dachte mir, dass es sich nicht gehört, einfach so an einer Dame herumzuschneiden. Wir kennen uns ja nicht einmal richtig.“

Die Frau machte immer noch keine Anstalten, irgendetwas mit ihrem Messer zu machen.

„Das ist aber zu ungünstig, ich hatte mich darauf verlassen, dass Sie das selber machen. Hätte ich gewusst, dass Sie nicht wollen, hätte ich mein Messer auch geschärft.“, sagte er und zog noch ein Messer irgendwo aus seinem Gürtel. Das Ding sah so aus, als hätte jemand versucht, damit etwas zu schnitzen. Aus einem Stein.

Als die Frau die schartige Klinge in der behandschuhten Hand des Maskierten sah, der jetzt auch grinsend mit der Hand zitterte wie ein Parkinson-Kranker, schob sie langsam ihr Hemd ein Stück nach oben, vielleicht zehn Zentimeter und bewegte die Klinge in die Richtung ihres Bauches, der ohne Stoff darüber ein klein wenig fülliger aussah.

„Ich wusste, dass wir uns verstehen würden!“, rief der Junge, trotz der verzerrten Stimme konnte man seine Freude deutlich hören. „Es muss auch gar nicht so viel sein, fürs erste reicht ein kleines Stück.“ Ich sah genauso wie er gebannt zu, wie die Frau ihr Messer an der Haut ihres Bauches ansetzte und dann kurz zögerte. Sie sah auf zu ihrem kleinen Peiniger, der etwa anderthalb Meter neben ihr stand, außerhalb der Reichweite des Messers und sie, mit seinem eigenen Messer in der Hand, ermutigend angrinste.

Die Frau schaffte es wirklich, unter kleineren Lauten des Schmerzes, zwei parallele, tiefere Schnitte quer über ihren Bauch zu ziehen. Danach ließ sie das Messer sinken, schaute erschöpft und zitternd auf die blutigen Ritze auf ihrer Haut.

„Oh danke, das reicht schon, das haben sie wirklich perfekt gemacht.“, strahlte der Maskierte, war mit einem Schritt neben ihr, griff mit den Fingern in die Wunden der Frau und zog mit einem kurzen Ruck das etwas mehr als handgroße Stück Fleisch aus ihrem Bauch.

Die Kamera folgte ihm, als er durch den Raum ging, zu einer kleinen Küche, die sich am Rand des Zimmers befand. „Das hier ist eigentlich ganz leicht“, sagte er Richtung Kamera, er stand hinter dem Küchentisch und während er redete, trennte er die Haut vom Fleisch ab, das er dann in dünne Streifen schnitt, es sah fast so aus wie in einer richtigen Kochshow.

Nachdem der maskierte Anzugträger fertig war, kehrte er wieder zu seinem Gast, wie er die Frau nannte, zurück. „Bis der Schinken gekocht ist, wird es wohl eine kleine Weile dauern, solange können wir auch den Rest machen. Kurz tat mir die Frau wieder Leid, wie sie so blutend und der Ohnmacht nahe dasaß, aber dann musste ich wieder an das in der Turbine zerfetzte Kind denken.

„Wir sind etwas über dem Zeitplan, deshalb werde ich den Rest jetzt etwas kürzen.“, meinte der Maskierte, drückte den Kopf der gefesselten Frau nach hinten und schnitt ihren Hals vom Kinn bis zum Brustbein auf. „Man sagt zwar, der Weg zum Herzen eines Menschen führt über den Magen, aber wir probieren es diesmal etwas weiter oben.“, sagte er und lachte über seinen eigenen Witz.

Er drückte die Knochen noch etwas auseinander und steckte dann seinen Arm in den Oberkörper der Frau. Irgendwie gelang es ihm, ihr Herz quasi blind dort herauszuziehen und zusammen mit der Leber legte er es beides in den Ofen.

„Ich hatte eigentlich vor zu Grillen, aber... wir sind in London und rein zufällig regnet es gerade draußen. Im Ofen entwickeln Herz und Leber nicht ganz denselben Geschmack, aber das Ergebnis ist auch recht interessant.“

Als nächstes zog der Junge den Magen aus dem schlaff auf dem Stuhl hängenden Körper.

„Hier muss man vorsichtig sein“, riet er, „sonst kann es leicht passieren, dass dieses Ding seinen gesamten Inhalt verliert und den brauchen wir noch für ein... neues Rezept.“ Danach griff er noch einmal in den Körper hinein und hielt in der anderen Hand einen Großteil des Darms, der noch am Magen hing.

„Den Darm probieren die meisten nicht, weil es im Allgemeinen für eklig gehalten wird, aber da verpassen Sie was, glauben Sie mir!“, erklärte der Junge, während er das Ende des Darms zum Hals herausriss.

„Das allerletzte Ende lassen wir vielleicht diesmal weg, aber im Prinzip kann man das auch verwenden, es ist... Geschmackssache“, grinste er. „Glücklicherweise isst diese Frau gerne, das bedeutet, der Magen ist relativ voll. Wenn man ihn gut verschließt und dann backt oder brät, gibt das ein etwas ungewöhnliches, aber schmackhaftes Gericht. Die Magensäure ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Allgemeinen schmeckt man die kaum. Ach ja und bevor sie den Magen verschließen, vergessen sie nicht, ein wenig zu würzen, sonst schmeckt es am Ende noch fad.“

Er warf den Magen in einen Kochtopf und wendete sich dann wieder dem Darm zu, den er etwas zusammengeknüllt hatte. „An der Form kann man vielleicht schon erkennen, was ich hiermit vorhabe.“, sagte der maskierte Koch.

„Bin ich der einzige, für den das aussieht wie eine einzige, große Spaghetti-Nudel? Kurz kochen und eine wunderbare Vorspeise ist fertig, sogar teilweise gefüllt.“, lachte er.

„Wie lange man kocht, brät, oder backt, hängt bei diesen Rezepten ganz vom persönlichen Geschmack ab, also warum probieren Sie, liebe Zuschauer, nicht etwas davon selber aus? Ich verabschiede mich, wünsche Ihnen einen guten Appetit und vielleicht sehen wir uns bald wieder.“


Er winkte lachend in die Kamera und der Skype-Anruf wurde beendet.
Das klingt verrückt, oder? Jetzt wo ich es aufgeschrieben habe, kommt mir die Geschichte selbst fast noch unglaubwürdiger vor, aber ich glaube auch nicht, dass ich so etwas träume... So krank bin ich nicht! Obwohl ich sagen muss, irgendwie hat mir dieser Typ gefallen...
Jedenfalls, der Grund, weshalb ich diese E-Mail verschicke und alle Empfänger darum bitte, sie weiter zu schicken:
Er hat gesagt, diese „Folge“ sehen „mehrere Leute“... wenn es eine Folge von einer Serie war, muss es noch mehrere davon geben, oder? Und das, wovon ich erzählt habe, müssten noch andere Leute gesehen haben. (In Skype gibt es kein Protokoll oder so über diesen Anruf, aber der war ja schon an sich... seltsam)
Bitte helft mir, ich muss wissen, ob ich verrückt bin, oder nicht und... ich muss wissen, wo ich noch mehr Rezepte finde...


Anscheinend war das schon nicht mehr der originale Kettenbrief, oder der Versender hatte nur etwas Essenzielles vergessen... eine Möglichkeit, ihn zu kontaktieren.

Auch wenn ich nicht weiß, ob diese Methode Erfolg haben wird, ich habe an die E-Mail-Adresse, von der ich den Kettenbrief erhalten habe, einen Link zu dieser Creepypasta namens Vergo geschickt. Kennt ihr Vergo? Ich würde sagen, die Ähnlichkeiten zwischen ihm und der Person aus diesem Bericht sind ziemlich auffällig.

Abgesehen davon... hier erreicht diese Geschichte vielleicht mehr Leute als nur durch den Kettenbrief, vielleicht stößt so ja eher jemand, der das auch gesehen hat, auf diesen Aufruf.

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