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Seit drei Tagen hatte ich nicht geschlafen.

Seit drei Tagen wollte ich nicht von ihrer Seite weichen.

Ab und zu kam eine Krankenschwester in das Zimmer und sah nach ihr, wechselte den Tropf der durch einen langen Schlauch mit ihrer Vene verbunden war.

Die Geräte an denen sie angeschlossen war piepten in einem monotonen, grausamen Takt der kaum zu ertragen war.

In einem unnatürlichen Rhythmus hob und senkte sich ihr Brustkorb, begleitet von einem künstlichen Atemgeräusch.

Ihr Gesicht wirkte blass und Ausdruckslos und selbst ihre schönen roten Locken, die sonst im Sonnenlicht so schön schimmerten, wirkten heute farblos.

Vor vier Tagen hatte man sie gefunden, mehr tot als lebend an einen Stuhl gefesselt.

Man hatte mir wohl die Details ersparen wollen......

Doch die Verletzungen die sie am Körper hatte, kamen bestimmt nicht von einem Autounfall.

Man hatte sie gefoltert und gequält bis sie......

In mir vermischten sich Wut und Trauer zu einem neuen anderen Gefühl in das ich mich verlor, bis meine Emotionen nur noch verkohlt im mir lagen.

So saß ich da und kalte Tränen liefen mir brennend über die Wangen, bis alles in mir zerbrach.

Im gleichen Moment riss mich ein durchgehender Piepton aus dieser Sphäre, die tief in mir bohrte wie ein schwelendes Feuer.

Mit unumstößlicher Grausamkeit wurde mir klar das sie nun nicht mehr......

Mein Verstand raste in eine leere Dumpfheit und mir wurde schwarz vor Augen.

Ich fiel in eine grenzenlose Schwärze die mich zu verschlingen schien.

Dann wurde ich ausgespuckt und starrte in die Dunkelheit, die schwer auf mir lag.

Meine Sinne drehten sich in eine Art Delirium, wodurch Übelkeit in mir aufstieg, die mich unregelmäßig atmen ließ.

Ich vernahm ein Rauschen in meinen Kopf das stetig lauter wurde, bis ich es kaum noch aushielt.

Augenblicklich verlor sich alles in mir und für einen kurzen Moment glaubte ich, das sich mein ganzes Dasein in panische Trümmer ergötzte.

Am ganzen Körper zitternd kotzte ich über die Matratze auf der ich lag.

Dann verkrampfte sich mein Magen, die folge waren schmerzende Wellen die sich aggressiv in mir wohl fühlten.

Schließlich kam ich nach einigen gefühlten Stunden zur Ruhe.

Schwärze, Dunkelheit, Zwielicht.

Geschwächt versuchte ich meinen Kopf zu heben, was mir auch unter höchster Anstrengung gelang und bemerkte, nachdem meine Augen sich an diese dämmrige Umgebung gewöhnt hatten, dass meine Gliedmaßen mit breiten Lederriemen an das Bett gefesselt waren.

Ich ließ meinen Kopf wieder in das Kissen fallen und verging mich in diesem Moment und wollte nur noch ein schnelles Ende finden.

Ich sehnte mich nach dem Tode.

Eine tödliche Gleichgültigkeit breitete sich aus die sich in Lethargie verwandelte und beschloss in diesem Moment meinem Leben ein ende zu setzen.

Sobald sich die Gelegenheit ergab, auf jede Art auch immer, würde

Verzweiflung

ich mir das Leben nehmen.

Mich hielt nichts mehr hier, da Sie auch nicht mehr war.

Dann schlief ich wieder ein.

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