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Mein Körper bewegt sich im Rhythmus der Musik.

Ich tanze.

Ich tanze für ihn.

Der wievielte ist das heute? Der wievielte ist es überhaupt? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen…

Wie lange tue ich das ganze jetzt schon? Vier Jahre? Fünf Jahre? Ich bin jetzt 18 Jahre…also schon fünf Jahre…

Fünf Jahre…

Ich schwing die Hüften von links nach rechts, während ich von oben nach unten langsam die Bluse aufknöpfe.

Gierig starrt er mich an.

Mein Rock flattert hoch als ich mein Bein über seinen Schoß schwinge.

Er packt mit seinen schmierigen Händen nach mir.

Ehe ich mich versehe hebt er mich hoch, presst seine aufgerissenen Lippen auf meine und trägt mich weg.

Das Massaker seiner Zunge in meinem Mund endete als wir an der Zimmertür angelangt waren.

Er lässt mich herunter. Ich sehe ihm nicht in die Augen, diesen Blick…ich ertrage ihn einfach nicht.

Ich öffne langsam die Tür, seine Hände haben sich mittlerweile unter meinen Rock verirrt.

Er gibt mir einen Klaps auf den Arsch und schubst mich damit in den düsteren Raum.

Ich höre das Klicken des Riegels, als die Tür ins Schloss fällt und er sie versperrt.

Ich hocke auf den Knien und schaue zu ihm hoch.

Vielleicht ist er besser, du weißt, du kannst nicht nach dem Äußeren gehen, das sagt gar nichts über sein Können aus! sage ich in stillen Gedanken zu mir.

Vielleicht ist es so? Vielleicht ist es nicht wieder bloß eine Enttäuschung? Vielleicht ist er wirklich der, auf den ich die ganze Zeit warte?

Seine Berührung an meinen Lippen reißt mich aus meinen Gedanken.

Er packt meine Haare und reißt meinen Kopf nach hinten.

Die Neuen wissen es nie…sie glauben immer, sie müssten einen dazu zwingen.

Ich öffne still den Mund und lasse ihn hinein gleiten.

Genüsslich beginnt er schmerzhaft in meinen Mund zu stoßen. Als er meinen Gaumen streift löst er meinen Würgereflex aus.

Ich schlucke es wieder runter und ziehe ihn heraus.

Hechelnd wie ein Hund setzt er sich auf die Bettkante, zieht seine Hose ein Stück weiter runter und deutet mir, mich drauf zu setzen.

Ob er die Erwartung in meinen Augen aufblitzen sieht? Wohl eher nicht, das fällt den wenigsten auf.

Ich mache den Rock nach oben und ziehe meine Unterhose zur Seite.

Seine Spitze an meinem Eingang liegend drücke ich langsam meine Hüfte nach unten.

Ich spüre wie ich mich weite und ihn Stück für Stück mehr umschließe.

Plötzlich packt er meine Hüfte, reißt mich nach unten und schnellt mit der Hüfte nach vorn. So dass ich mich gerade so mit den Händen auf dem Boden abstützen konnte, als er ruckartig aufstand.

Ich quietsche laut auf. Das tat verdammt weh.

Irgendetwas Warmes sammelt sich in mir. Dunkelrot läuft es mein Bein herab.

Ihn interessiert es nicht, er rammelt wie ein wildes Kaninchen, bedacht darauf besonders tief und fest zu sein.

Jeder Ruck presst hörbar die Luft aus meinen Lungen.

Die Stellung macht es mir unmöglich mich zu bewegen, so lasse ich es über mich ergehen.

Langsam spüre ich, wie das Kribbeln in meinem Körper stärker wird.

Eine riesige, schmerzerfüllte Anspannung entlädt sich mit einem mal in mir.

Ich bin losgelöst, vergesse wo ich bin, was ich tue, wer ich bin.

Was ist das?

Das Gefühl…

Dieses wundervolle Gefühl, es…es…verschwindet wieder!?

Nein. Warum!?

Ich versuche mich an das leichte wohlig warme Gefühl zu klammern, was sich vor Sekundenbruchteilen noch in mir ausbreitete.

Doch ich kann mich kaum noch daran erinnern…wie war es? Wie lange ging es? Wo ist es hin? War es überhaupt da?

Ich schreie laut auf, doch durch die fehlende Kraft klingt es mehr wie ein langgezogenes Stöhnen.

Er scheint dadurch neu angetrieben zu sein, noch schneller und  fester stößt er zu und zieht meine Hüfte zu sich ran.

Wieder werde ich von etwas warmen geflutet, doch diesmal läuft es nicht an meinem Bein hinab.

Ich falle polternd auf den harten Boden, als er meine Hüfte plötzlich los lässt und meinen Körper verlässt.

Das Klappern seiner Gürtelschnalle dringt an mein Ohr, kurz bevor er wortlos aus dem Raum verschwindet, so als sei gerade nichts gewesen.

Kalte Tränen laufen über meine Wangen und tropfen auf den Boden, während ich spüre wie eine warme Mischung aus ihm und mir aus meinen Körper fliest.

Ich stehe langsam auf.

Ich sollte sauber machen, der nächste wird gleich kommen.

Vielleicht…vielleicht kann er mir ja das geben, was dieser und viele nicht konnten?

Vielleicht kann er dafür sorgen, dass dieses Gefühl mich nicht verlässt und ich glücklich sein kann?

Vielleicht…

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