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Warnung! Diese Pasta ist nichts für Leute mit schwachen Nerven!


Ein tiefer Schmerz durchfuhr meinen Körper. Schwer keuchend wachte ich auf. Was zur Hölle raubte mir denn jetzt noch den Schlaf? Schlaftrunken richtete ich mich auf und schaute auf den grünleuchtenden Display meines Weckers: 3:10 Uhr. Ein schwerer und müder Seufzer entfuhr mir und ich machte mich auf in die Küche, um mir etwas zu trinken zu holen. Da ich ohnehin schon durch diese plötzlichen Schmerzen nicht mehr schlafen konnte und diese sich inzwischen in meinen Kopf verlagert hatten, dachte ich, dass mir ein Glas kühles Wasser gut tun würde. Auf dem Weg zur Küche kam ich am Spiegel des Hausflures vorbei. Es könnte nicht Schaden einen Blick auf mir zu werfen, dachte ich mir und tastete automatisch nach dem Lichtschalter. Mit einem kurzen Flackern ging dann auch endlich das Licht an. Erschrocken hielt ich mir den Mund zu, um nicht zu schreien. Meine Familie schief noch und ich wollte sie nicht wecken, außerdem wollte ich ihnen diesen Anblick nicht antun…

Meine Haut sah vollkommen zerfressen aus. Überall hatten sich Löcher gebildet. Tiefe, blutige Löcher aus denen etwas gelbes, gemischt mit weiß herausfloss. Diese eitrige Flüssigkeit bahnte sich von meiner Stirn herab direkt in meinen Mund. Es schmeckte so verdorben, so sehr nach Tod, dass ich nur mit Mühe einen Brechreiz unterdrücken konnte. Zitternd wagte ich einen erneuten Blick auf mein zerstörtes Ich: Schemenhaft konnte ich erkennen, wie etwas langes, dünnes unter meiner Haut herumkroch. Dieses etwas kroch meine Stirn herab und bahnte sich seinen Weg durch die Nase. Jede einzelne Bewegung hinterließ ein grauenvolles Jucken und brannte unter meiner Haut. Schnell atmend, aus Angst und Panik, verfolgte ich jede seiner Bewegungen und wie meine sonst so schöne, zarte Haut anfing anzuschwellen und rot zu werden, so als würde ich an einer Allergie leiden… Schlussendlich kroch dieses etwas aus meiner Nasenhöhle heraus und ich erkannte was es war: ein kleiner, fetter, weißer Wurm der sich mit meinem Blut und den Sehnen meines Gesichtes und meines gesamten Körpers vollgefressen hatte! Angewidert entfernte ich diesen aus meinem Körper und zerquetschte ihn mit meinen Fingern, damit das alles endlich ein Ende hatte! Mit einem lauten grauenvollen Quicken platzte dieser auf und das ganze Blut samt der Sehnen und alles, was er sonst noch in seinem glitschigen, kleinen Körper hatte spritzte in mein Gesicht und klebte sogar auf meinen Fingern. Diesmal konnte ich meinen Magen nicht mehr unter Kontrolle halten und rannte zur Toilette um mich zu übergeben.

Hustend hing ich über der Toilette. Mein Magen rumorte, als gebe es da noch mehr als nur mein Abendessen, dessen Stückchen in meinem eigenen Schleim badeten. Erneut erbrach ich einen Schwall Schleim. Aber diesmal spürte ich wie etwas glitschiges zwischen meinen Zähnen hängen blieb. Vorsichtig drückte ich mit der Zunge dagegen und es zerplatzte. Der Geschmack von Blut und saurer Flüssigkeit breitete sich in meinem Mund aus. Nein… Das ist unmöglich… Das kann nicht sein! Protestierte ich in meinen Gedanken, während ich mich wie eine Untote langsam aufrappelte und zum Spiegel ging. Vor dem Spiegel machte ich meinen Mund auf, um mich zu vergewissern, dass es nicht wirklich das war, woran ich dachte. Urplötzlich gefror mir das Blut in den Adern, als sich mein Blick auf den Mund meines Ebenbildes richtete: Ein Wurm lag halb zerquetscht zwischen meinen Zähnen fest. Es war der selbe, wie auch der, welcher unterhalb meiner Haut entlang gekrochen war!

Taumelnd trat ich einige Schritte zurück. Das ist nicht wahr! Das ist alles nicht wahr!, schrie ich mich wieder in Gedanken an. Auf einmal spürte ich ein höllisches Jucken in meinen Armen. Zitternd fuhr ich mit meinen Fingern entlang der roten Spur, die sich auf meinem Unterarm gezeichnet hatte. Dieses Jucken… Es war so unerträglich, dass ich anfing zu kratzen. Zuerst ganz leicht, doch dann immer stärker und stärker bis ich mir die Haut aufgekratzt hatte. In diesem Loch aus Blut lebte ein ganzes Nest voller Würmer. Kaum traute ich mich einen Blick auf dieses Nest von fett gefressenen Insekten zu werfen. Sie fraßen sich Stück für Stück durch meinen Körper. Nun entdeckten sie das ich ihnen den Weg nach draußen ermöglicht hatte und krabbelten entlang meines Armes hoch in mein Auge. Wie auf Befehl folgten noch mehr Würmer. Sie fraßen sich durch meinen Arm hindurch, hinauf zur Oberfläche. Auch durch meinen Bauchnabel. Und durch meine Oberschenkel… Aus diesem anfänglichen Jucken wurde ein höllischer Schmerz. Schwer keuchend versuchte ich die Schreie zu unterdrücken, doch es gelang mir nicht. Es fühlte sich an als stünde mein gesamter Körper in Flammen…

Hilflos beobachtete ich durch den Spiegel, wie auch das letzte dieser jämmerlichen Viecher langsam, Biss für Biss in mein Gehirn eindrang...

Geschrieben von: BlackRose16 (Diskussion) 12:47, 5. Mai 2017 (UTC)

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