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In einer kleinen Gegend, die nicht sehr viele Einwohner zählte, gab es vor vielen Jahren einen grauenvollen Vorfall.

Ein Junge namens Jack verschwand in einem nahe gelegenen Wald, nördlich der Gegend. Die Eltern des Jungen meldeten sich bei der Polizei im Nachbarort, 24 Stunden nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Sohnes.

In den darauf folgenden Tagen wurde der Wald von den Beamten und freiwilligen Helfern des Dorfes durchsucht, doch keiner vermochte es den Jungen zu finden.

Einige gingen davon aus, dass der Junge ausgerissen sei, oder sich einfach im Dorf versteckte.

Doch die Eltern von Jack schenkten diesen Bemerkungen keine Beachtung. Sie kannten ihren Sohn. Jack hatte keine Freunde und lebte meist zurückgezogen in seinem Zimmer.

Das Einzige, was im am Herzen lag, waren seine Eltern. Er hatte noch nie seine Eltern angelogen. Geschweige denn bestohlen oder hintergangen.

Er war ein netter Junge, trotz seiner Art, die er an den Tag legte. Jacks Eltern schätzten insbesondere seine Wortwahl und sein Wissen.

Vielleicht lag es daran, dass er keine Freunde hatte. Doch niemals hätte Jack sich so einen geschmacklosen Streich erlaubt. Für sie gab es nur eine plausible Erklärung.

Jack wurde entführt.

Als nach tagelanger, erfolgloser Suche die Suche nach Jack aufgegeben wurde, verfielen seine Eltern in einen tiefen Absturz. Sie hatten das Wichtigste in ihrem Leben verloren und mussten nun mit den Folgen leben. Nach fünf qualvollen Wochen fand man beide tot in ihrem Haus.

Sie hatten sich an einem Strick, welcher an der Decke befestigt war, aufgehangen. In ihren Händen ein Bild von ihrem Sohn.

Der Raum war mit Alkoholflaschen übersät und hier und da konnte man kleine Blutflecken sehen. Man vermutete, dass sich die Eltern aus Frust selbst verunstalteten. Dies konnte durch Schnitte an den Armen und am Bauch nachgewiesen werden.

Die Polizei sammelte alle notwendigen Beweise und fuhren sie auf die Polizeistation. Auch das Bild von Jack war dabei. Auf dem Bild sah man sein Gesicht. Das weiße, mit schwarzen Augenringen geschmückte Gesicht und sein schwarzen, langen, fettigen Haare, die ihm ins Gesicht hingen.

Eben dieses Bild, welches vor Jahren im Haus der Eltern gefunden wurde, hält ein Beamter nun einem Jungen im Alter von 13 Jahren vor das Gesicht. Das gleiche Gesicht, welches auf dem Bild zu erkennen ist. Kaum etwas hat sich an ihm geändert.

Die Haare sind vielleicht etwas dunkler als damals und die Augenringe noch größer, jedoch ist es ohne Zweifel die gleiche Person.

Die Person, die vor 3 Stunden aus den Fängen eines verrückten Mörders befreit wurde. Die Polizei nimmt an, dass er den Jungen bis jetzt 5 Jahre lang in einem Keller gefangen hielt. Der Keller befand sich, laut stand der Ermittlungen in jenem Wald, wo der Junge damals entführt wurde.

Der unterirdische Raum lag versteckt in der Nähe des Waldweges, auf dem der Junge zuletzt spazierte.

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