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Meine Eltern sind schon sehr jung gestorben. Sie sind bei einem Autounfall umgekommen. Daher lebe ich bei meinen Großeltern und wie soll ich sagen. Sie behandeln mich, wie ihr eigenes Kind. Eigentlich normal. 

Nun. Ich bin ein Kind, wie jedes andere. Esse, trinke, schlafe, weine und lache. Nichts besonderes. Außer das ich manchmal etwas fürsorglich bin. 

Ich hab nicht gerade viele Freunde, aber auch nicht wenig. Wie ein normales Kind. 

Doch eines Tages fing alles an sich für mich zu verändern...

Es waren Sommerferien. Man stellt sich in dieser Jahreszeit Sonne, Strand und Meer vor. Doch bei uns regnete es jeden Tag. Wir waren glücklich, wenn es Mal nicht geregnet hatte. Sofort sind wir dann raus gestürmt und haben den Tag genossen. 

Wieder Mal ein Tag, an dem es regnete.  Ich stieg aus mein Bett und wusch mich. Ich sollte mich fertig machen. Denn es war heute der Todestag meiner Eltern. Ich mochte keine Hektik, also machte Ich mich in Ruhe fertig. 

Als Ich nach unten kam, stand mein Onkel mit meinen Großeltern im Wohnzimmer. Nichts Besonderes. Wie jedes Jahr halt. Doch mir war aufgefallen, dass meine kleine Cousine diesmal nicht dabei war. Ich fragte meinen Onkel. Er sah mich mit großen Augen.

"Seit wann interessierst du dich denn für deine Cousine?" Er musste lachen. Ich weiß, dass es nicht ernst gemeint war, trotzdem machte mich das ein wenig sauer, da er meine Frage nicht richtig beantwortet hatte.

"Sie ist im Garten und spielt. Holst du sie bitte rein. Es ist kalt und nass draußen. Sie macht sich nur dreckig." Ich nickte und ging in Richtung Tür. Das ist normal. Nur, meine Cousine war nicht im Garten.

Ich sagte meinem Onkel, dass ich auf der Straße nachschauen würde. 

Als ich erst ein paar Minuten nach ihr suchte, sah ich sie auch schon.  Ich rief ihren Namen und sagte ihr, dass sie schon mal rein gehen sollte. Und schon verschwand sie im Haus. Ich war froh, dass sie mir gehorchte, denn ich bemerkte, dass jemand uns beobachtete. Ich bekam ein mulmiges Gefühl. Ich drehte mich um und sah einen Mann. 

Der Mann starrte mich die ganze Zeit an. Es war ein älterer Mann. Aber er ähnelte ein wenig meinem Vater. Seine Blicke fesselten mich und ich konnte meine Augen nicht mehr abwenden. Plötzlich kam er auf mich zu. Ich wollte weglaufen, aber Ich war starr vor Angst. Ich kniff die Augen zusammen und hoffte, er würde verschwinden. 

Doch als ich sie wieder öffnete stand er genau vor mir. Immer näher, immer näher. Es verschlug mir die Stimme. Er ähnelte einer Leiche. 

Es passierte etwas Unglaubliches. Meine Augen weiteten sich und mir liefen die Schweißperlen die Stirn hinunter. Mir lief der Schauer über den Rücken und übersähte meinen ganzen Körper mit Gänsehaut. 

Meine Kehle wurde trocken. Mir fiel es schwer zu atmen. Fast so, als würde er mich ersticken. 

Der Mann zerfiel zu Staub...


Bis heute frage ich mich, was mit mir los war. Hatte ich zu wenig Schlaf, oder war es Realität? Wenn ja, warum ausgerechnet ich?...

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