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Es war ein warmer Sommertag. Ich ging mit meiner Tochter „Caroline“ im Wald spazieren. Wir sammelten bunte Blätter, wie wir es immer machten wenn wir im Wald waren. Da sie die Natur liebte, suchten wir die schönsten Blätter aus, und hängten sie immer an der Wand in der Küche auf. Doch noch wusste ich nicht, dass wir das womöglich nie wieder machen können würden. Caroline lief aus Spaß vor mir weg, und wollte verstecken spielen. Da es sehr gefährlich im Wald war, und da man sich schnell verlaufen konnte, wollte ich sie aufhalten, aber da war sie schon im Gebüsch verschwunden.

Ich suchte meine Tochter, und rief ständig „Caroline, komm her, das ist nicht mehr lustig!“ doch ich bekam keine Antwort. Ich suchte etwa eine halbe Stunde nach ihr, doch ich fand sie nicht. Auch das ständige rufen brachte nichts. Ich wollte nicht einsehen, dass ich sie verloren hatte, und sie vielleicht nur noch mit polizeilicher Hilfe finden konnte. Ich war am Boden zerstört. Wie sollte ich ihrer Mutter beibringen, dass ich Caroline beim spielen im Wald verloren habe? „Nein, das kann doch nicht war sein“ sprach ich zu mir und schlug mir die Hände ins Gesicht bis es anfing weh zu tun.

Doch plötzlich hörte ich Caroline aus einer Richtung im Wald „Hilfe Papa, hilf mir! Bitte Papa, komm schnell!!!“ Ich dachte nur noch „Na endlich. Ein Lebenszeichen von meiner Tochter!“ Ich war erleichtert, da ich die Richtung genau wahrgenommen habe, aus der das Schreien meiner kleinen Tochter kam. Ich folgte dem Schreien, bis ich auf eine Art Portal oder ein Dimensionsloch oder etwas der gleichen stieß. Ich dachte so etwas existiert nur im Märchen, aber das was ich da sah war real. Ich hörte Caroline aus dem Portal rufen „Papa, komm doch endlich!!! Bitte!!!“ Ich zögert keine Sekunde und sprang in das Portal. Mir war egal was mich dort erwartete, ich wollte meine Tochter wieder haben. Als ich in diesem Portal war, wurde mir ganz komisch, und ich kann mich nur noch daran erinnern dass alles schwarz wurde. Dann fiel ich in Ohnmacht.

Als ich aufwachte, konnte ich nur schwer erkennen, was da für Gestalten vor mir waren, und mich mit ihren roten Augen bedrohlich anstarrten. Es löste ein Angstgefühl in mir aus. So etwas scheußliches habe ich noch nie in meinem Leben zu Gesicht bekommen. Ich hatte Angst. Ich hatte Angst um mich, und vor allem um Caroline. Was sie wohl mit ihr gemacht hatten?. Ich wollte es mir gar nicht ausmalen. Ich schrie sie an „Wo ist meine Tochter?!!!“ Sie schienen mich nicht zu verstehen. Ich wiederholte es dauerhaft, und wurde dabei immer aggressiver. Doch auf einmal sahen sie mich erbost an. Ich habe sie wohl mit meiner aggressiven Art verärgert. Auf einmal leuchteten ihre Augen stechend rot auf. Ich war wie benebelt von ihrem hypnotischen Blick. Ich konnte mich nichtmehr bewegen. Sie haben mich anscheinend irgendwie mit ihren Augen manipuliert, und somit meine Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Ich spürte nur noch einen kräftigen Schlag an meinem Hinterkopf.

Als ich erneut aufwachte, fand ich mich mit einem Seil, an einem Baumstamm, der von diesen Kreaturen umkreist wurde wieder. Ich verstand nun was ich für sie war. Ich war die Opfergabe, die sie für ihre Gottheit opferten. Neben mir lagen tote Tiere, und etwas Essen das schon halb verfaulte. Es stank grauenhaft. Plötzlich fingen die Wesen an auf merkwürdige Art zu tanzen und zu singen. Es sah nicht elegant sondern erschreckend und furchteinflößend aus. Ich hatte Todesangst. Ich wusste nun, dass ich Caroline nie wieder sehen würde. Wenn ich zu dem Zeitpunkt  nur gewusst hätte, wie falsch ich damit lag.

Der Gesang der Kreaturen wurde lauter, und sie hoben ihre Hände nach oben. Nun bewegten sie ihre Hände auf einen grünen See, der aussah als ob er komplett aus Schleim bestehen würde. Nun war es so weit. Ihre Gottheit kam aus dem Tümpel. Es sah genau so schrecklich wie die anderen aus. Es hatte diese roten Augen und es hatte mächtige Klauen als Finger. Doch nun bemerkte ich was es war, was aus dem Tümpel rauskroch war.

Ich sagte nur „C… Caroline?!!?“

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