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Mein Name ist Alison Schmidt. Aber bei den meisten bin ich unter dem Namen Wolfsoul bekannt. Hier möchte ich euch meine Geschichte erzählen.

Ich saß auf meinem Bett und starrte aus dem Fenster. Meine Arme und Beine schmerzten. An meine Familie hatte ich keine Erinnerung mehr. So lange wie ich denken konnte war ich hier. Ein Labor in dem Experimente an Kindern durchgeführt wurden.

Auf dem Grundstück standen zwei Gebäude. Das Labor und ein Wohnheim, in dem die Kinder lebten. Ich war eins dieser Kinder.


Morgens wurden wir früh geweckt um uns fertig zu machen und was zu essen. Danach hatten wir Freizeit und nach und nach wurden wir ins Labor gerufen um das Versuchskaninchen der Professoren zu spielen.

Mein Körper war überseht von Narben, mein braunes Haar stumpf und verknotet und meine blauen Augen trüb und leer.

Ich hatte das Gefühl, dass ich das nicht mehr lange durchhalten würde. Doch trotzdem wäre ein Fluchtversuch ausgeschlossen. Nicht nur wegen den großen Mauern, denn wir trugen Elektroschokhalsbänder. Wer versuchte abzuhauen wurde umgebracht.


Das öffnen der Zimmertür riss mich aus meinen Gedanken. Ein Wachmann kam mit einem blonden Mädchen herein. Als er sie rein schupste blieb sie flach auf dem Boden liegen.

"Cat!" Entsetzt sprang ich vom Bett und eilte zu ihr. Cat war nicht nur meine Zimmergenossin sondern auch meine beste Freundin. "Cat!" Ich rüttelte an ihr in der Hoffnung das sie so aufwachen würde. "Cat!"

Tränen liefen mir über das Gesicht."Bitte komm zurück ich brauch dich doch." Langsam drehte Cat ihren Kopf zu mir. "Nicht weinen Alison. Ich bin doch hier niemals würde ich dich im stich lassen." Sie lächelte gequält. Ich half ihr auf und wir setzten uns auf ihr Bett. "Diese Monster..." Wütend starrte ich zur Tür. "Lass es lieber Alison, sie würden dir sofort Elektroschocks verpassen." Ich wusste das sie recht hatte. Den Rest des Tages verbrachten wir schweigend auf dem Bett, bis eine rothaarige Frau rein kam und sagte das wir zum Abendessen kommen sollten.


Am Esstisch viel mir auf das Toms Stuhl leer war, was mich sehr beunruhigte. "Er ist tot." Flüsterte mir ein Junge zu. "Das Zeug was sie ausprobiert haben hat ihn umgebracht. Sie versuchen tierische DNA mit menschlicher zu kreuzen." Ich gab keine Antwort und starrte nur zum leeren Stuhl. Nach dem essen setzten Cat und ich uns nach draußen auf die Schaukeln der kühle Wind umwehte unsere Haare. "Glaubst du es wird irgendwann besser?" Fragte Cat ohne mich anzuschauen. "Ich glaube das wir hier alle draufgehen werden wie Tom...ich meine ich habe jetzt doch schon kaum noch Kraft." Wieder starrten wir beide nur vor uns hin. Eine braunhaariger Typ kam zu uns und musterte uns. Aus seinem Kittel zog er ein Klemmbrett. "Ich brauche Cat Jonson." Mein Atem stockte, sie war doch schon dran. Entsetzt starrten wir ihn an. "Ich bin..." Ich sprang auf. "Ich bin Cat!" Der Mann schaute mich durchdringlich an. Dann nickte er und zeigte das ich ihm folgen sollte. Cat hielt mich am Arm fest und schien nicht wirklich zu wissen was sie sagen sollte. "Ich konnte nicht riskieren dich wieder so am Boden zu sehen...oder tot." Ich entzog mich ihrem Griff und folgte dem Mann. Ich wusste das ich nun an stelle von Cat das Versuchskaninchen sein musste, doch der Gedanke Cat damit zu schützen beruhigte mich.


Wir liefen einen langen Flur entlang, der endlos schien. Dann endlich kamen wir zu einer Tür. Der Mann schloss sie auf und befahl mir reinzugehen. In den Raum standen mehrere Leute in weißen Kitteln um eine art Tisch. Drumherum standen überall Geräte. Ich musste mich anstrengen nicht los zu schreien denn durch diesen Weg ist Tom gestorben. Der Mann befahl mir mich auf den Tisch zu legen. "Keine Angst du wirst das gar nicht bemerken." Versicherte eine Frau mit blonden Haaren. "Was haben sie vor?" Die Leute schauten sich aneinander an dann nickten sie. "Wir haben eine neue Möglichkeit gefunden menschliche und tierische DNS zu verbinden. Wir versuchen es bei dir mit Wolf DNS. Aber keine Angst Cat es wird alles gut." Mein Herz schlug schneller und ich wollte wegrennen doch die Leute hielten mich fest. "Das wollten sie mit Cat probieren?" Dachte ich mir. Ich sah wie eine Frau mit einer Spritze auf mich zu kam. "Alles ok Cat du wirst jetzt nur etwas schlafen." Mit diesen Worten setzte sie mir die Spritze an den Arm und alles um mich herum wurde schwarz.


"Alison! Alison!" Von irgendwo her hörte ich Cat nach mir rufen. Ich versuchte meine Augen zu öffnen und sah das ich bei Cat in unserem Zimmer war. "Alles ok Alison? Als sie dich grade zurück gebracht haben waren sie sehr glücklich und sagten es hätte geklappt. Aber was hat geklappt?" Sie machte einen sehr besorgten Ausdruck und starrte mir ununterbrochen in die Augen. "Ich weiß es nicht." Stammelte ich. Ich setzte mich vorsichtig hin und schaute mich um. "Ich fühle mich irgendwie komisch..." Bevor Cat irgendetwas antworten konnte kam die rothaarige Frau herein und grinste mich an. "Du bist die erste bei der es unproblematisch geklappt hat. Erst dachten wir dein Körper wird das nicht mitmachen und du stirbst....aber es hat alles super geklappt." Ohne richtig zu wissen was ich tat stand ich auf und schlug ihr ins Gesicht. "Was haben sie getan will ich wissen!" Die Frau rappelte auf und schaute mich an. "Wie kannst du es wagen mich zu schlagen?!" Ich fühlte mich großartig als würde mich jemand anfeuern. Also ignorierte ich ihre Frage und taumelte auf sie zu. "Alison was machst du da? Hör auf das ist nicht gut." Cat versuchte mich auf zu halten doch auch sie ignorierte ich. "Alison bitte hör auf das bist du nicht!" Wieder ignorierte ich ihre Worte. "A-aber was tust du da Mädchen hör auf!" Für einen kurzen Moment blieb ich stehen. "Was ich hier tue wollen sie wissen?" Ich lachte und starrte der Frau in die Augen. "Irgendwer in mir ruft Tu es, Tu es, nimm an den Menschen die dein Leben zerstörten." Für einen Moment war es still im Raum, keiner bewegte sich. Dann wie aus dem nix griff ich durch den Körper der Frau und zog meinen Arm mit ihrem Herz in der Hand wieder heraus. "Was hast du getan!" Cat taumelte zurück und viel auf den Boden. "Das was wir schon vor langer Zeit hätten tun sollen." Ich drehte mich zu ihr um und sah sie an. Sie starrte mich nur an ohne ein Wort hervor zu bekommen. "Was ist los deine Augen... dein Gesicht....einfach alles!" Ich schaute in den Spiegel der an der Wand hing und musste feststellen das meine Augen gelb waren und die Pupille die eines Wolfes gleich waren. Außerdem waren meine Zähne und Nägel um einiges stärker und meine Adern waren bräunlich. "Ist doch schön so." ich grinste sie an. Ich verschwinde jetzt von hier kommst du mit?" Cat nickte ängstlich und folgte mir raus aus dem Flur. Wir rannten so schnell wie wir konnten. Ich riss mir mit Leichtigkeit das Halsband ab und zerriss alle die uns versuchten aufzuhalten.


Vor der großen Mauer stoppten wir. "Wie sollen wir darüber kommen?" Cat schaute verängstigt umher. "Halt dich an meinem Rücken fest." Knurrte ich und setzte meine Krallen an die Wand. Cat gehorchte brav hielt sich an mir fest. Wir waren grade auf der anderen Seite da hörten wir ein komisches Piepsen. "Was ist das?" Ich drehte mich in alle Richtungen und sah einen Professor auf mich zu kommen. "Du hast mir genommen was mir wichtig war jetzt nehme ich dir deines!" Mit diesen Worten drückte er auf einen Knopf und Cat fing an zu schreien. "Cat!" Der Professor lachte. "Gut das du ihr Halsband vergessen hast." Ohne groß nachzudenken stürzte ich mich auf ihn und zerriss ihn ihn stücke. Dann zerstörte ich noch das Gerät und rannte zu Cat. Sie lag regungslos auf dem Boden und Dampf stieg von ihr auf. "Nein! Nein! Nein!" Langsam normalisierte sich mein Körper wieder. Ich saß da und weinte. "Das habe ich nicht gewollt ich wollte das wir frei sind. Zusammen!" Von weiter hinten hörte ich die Leute kommen.

Ich stand auf, warf ein letzten blick auf Cat und rannte. "Dadurch das der Wolf meine Kontrolle hatte bist du tot...Cat...." Ich weinte. " Nach einer Zeit blieb ich stehen und setzte mich an einen Baum. Nie wieder will kann ich in die nähe von anderen, den mein anderes ich würde sie töten. Der Wolf in mir ist stark und wird dich umbringen wenn du mir zu nahe kommst also bitte bleib weg von mir....

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