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"WARUM TUST DU DAS? " Das Mädchen schrie, als ich das Messer in den Arm rammte. Sie weinte und versuchte sich mit allen Mitteln zu wehren. "Weil du mich verraten hast...", antwortete ich. Sie verstand nicht. 


Vielleicht sollte ich die Geschichte von Anfang an erzählen. 

Mein Name ist Yara und ich helfe Menschen. Ich spüre es, wenn jemand Angst hat, oder wütend ist, und dann komme ich zu ihm, um zu helfen. Ich helfe aber nur Mädchen und Frauen, das ist die erste Regel. Die zweite lautet, wenn du einen Fehler machst, muss ich dich bestrafen. Genau wie dieses Mädchen. 

Ihr Name war Nicole; sie war ein nettes Mädchen. Wir hätten Freunde werden können, aber sie hat mich verraten. 

Ich lief gerade durch den Wald, als ich ihre Wut spürte. Ihr müsst wissen, ich schöpfe Kraft aus der Wut und Angst anderer. Sie war wütend, schrecklich wütend. Ich wusste nicht warum, würde es jedoch bald herausfinden. Ich folgte der Wut und fand Nicole. Sie war jung, vielleicht acht Jahre und trug ein helles Kleid. Ich wartete, bis sie schlief, um in ihren Gedanken zu lauschen. Ihr Vater hatte sie geschlagen, weil sie ein Glas zerbrochen hatte. Sie fand dies ungerecht, da sie es nicht mit Absicht getan und sich entschuldigt hatte. Deshalb war sie wütend... Als ich beschloss, ihr zu helfen, registrierte ihr Unterbewusstsein meine Anwesenheit. "Ich sollte gehen, bevor sie aufwacht. Es ist noch zu früh."

Ich beschloss mich erst noch etwas im Haus umzusehen. Es war ein kleines Haus, wie es in jedem größeren Ort zu finden ist, nichts besonderes. Sie lebte allein mit ihren Eltern dort. Aus ihren Erinnerungen wusste ich, dass ihre Mutter als Krankenschwester arbeitete und ihr Vater Anwalt war. In der Küche am Kühlschrank fand ich den Dienstplan ihrer Mutter - Nachtdienst am Wochenende. Das war gut, es würde keine Zeugen geben. Ich hasse Zeugen. Aber mir blieb nur wenig Zeit, um mir das Haus einzuprägen und nach einem geeigneten Wergzeug zu suchen. Ich durchstöberte die Schubkästen und nach einer Weile fand ich, was ich suchte. Es war perfekt, etwa 15cm lang, wunderschön, scharf und unglaublich tödlich. Ich verliebte mich sofort in dieses Messer, es erinnerte mich an früher. 

Die Küche lag im Erdgeschoss, Nicoles Zimmer und das ihrer Eltern im ersten Stock, das machte es schwieriger. Ich würde zwei Tage benötigen um zu handeln, aber erst musste ich mich Nicole vorstellen. 

Ich ging wieder in ihr Zimmer, sie schlief noch immer, das war gut, wenn sie schlafen ist es leichter mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ich schlich mich wieder in ihren Kopf, diesmal ins Bewusstseins. Mit Freude verfolgte ich ihre Reaktionen, als sie mich wahrnahm. 

Woher kommt diese Musik, sie ist so wunderbar. Ist dies ein Traum? Warum ist es so dunkel? Was ist das dort vorne? Ein Mädchen? Ja ein Mädchen. Sie steht mit dem Rückrn zu mir. Sie hat lange schwarze Haare und trägt ein weißes Kleid. Sie sieht nicht viel älter aus als ich. "H.. Hallo? Geht es dir gut?" Sie dreht sich zu mir um. Ich erstarre. Auf ihrem Kleid sind rote Flecken und sie trägt eine Maske. Die Maske ist weiß mit schwarzen Löchern, dort wo ihre Augen sein sollten. Unter den Löchern sind dunkle Flecken, sie sehen aus wie Tränen. Aber das schlimmste ist der aufgemalte Mund. Er ist zu einem unnatürlich breitem Grinsen verzerrt, durch das viele spitze Zähne entblößt werden. 

"Hab keine Angst. Ich werde dir helfen. "versuchte ich Nicole zu beruhigen. 

" Wer bist du? Wobei wirst du mir helfen? " Sie war so neugirig, aber das sind sie immer. 

" Bei der Sache mit deinem Vater. Er wird dich nie wieder schlagen. Aber erst müssen wir noch etwas vorbereiten. " Vorsichtig übernahm ich die Kontrolle über ihren Körper. Langsam bewegte ich ihre Arme und Beine, ihre Hände, ihren Kopf." Was tust du da!? Hör AUF! " Sie schrie, jedoch nur in ihren Gedanken. Ich kontrollierte jeden Muskel ihres Körpers. Als ich mich sicher genug fühlte, stand ich auf und ging ein paar mal im Raum auf und ab. Das war geschafft. Ich führte Nicole aus ihrem Zimmer und leise die Treppe erhinunter. Ich wollte in die Küche, dort öffnete ich vorsichtig das Schubfach und entnahm das Messer. Behutsam brachte ich es in ihr Zimmer und legte es vorsichtig auf ihren Tisch. Dabei fiel mein Blick auf die Uhr. Schon fast sechs. Es wurde Zeit zu gehen. Ich legte Nicole wieder in ihr Bett und verließ ihren Körper. Dann nahm ich das Messer und versteckte es, damit sie es nicht wieder in die Küche bringen konnte. Es würde zu viel Zeit kosten es morgen wieder holen zu müssen. Ich verließ das Haus und kehrte in den Wald zurück. 


Am nächsten Abend 


Es wurde allmählich spät. Nicole würde wahrscheinlich bereits schlafen. Ich begab mich zu ihrem Haus. Leise schlich ich durch den dunklen Flur um sicherzugehen, dass alles in Ordnung war. Alles war still, nur in Nicoles Zimmer brannte noch Licht. 

Sie saß auf ihrem Bett und sprach leise mit sich. "Wenn ich nicht schlafe, kann sie nichts tun... Wenn ich nicht schlafe, kann sie nichts tun... Wenn ich"  Sie hatte Recht, aber ich hatte Zeit. Früher oder später musste sie schließlich schlafen. Eine Stunde musste ich warten, bis sie der Schlaf überkam. Ich schlich in ihren Kopf und übernahm die Kontrolle. Langsam stand ich auf und holte das Messer aus seinem Versteck. Behutsam strich ich über das kalte, glatte Metall. Es würde perfekt werden. Sie hatte mich noch immer nicht bemerkt. Leise ging ich in das Schlafzimmer. Es war ein kleiner Raum. Direkt gegenüber der Tür war ein Fenster, dicke, violette Vorhänge bedeckten es. Das war gut, so würde es niemand mitbekommen. An der rechten Wand befand sich ein großer Kleiderschrank aus weiß lackiertem Holz. Die linke Seite des Zimmers wurde vollständig von dem großen Bett eingenommen. Es war aus hellem Holz gefertigt und mit einer wunderschönen fliederfarbenen Bettwäsche bezogen. In diesem Bett lag Nicoles Vater. Er war ca. 35 Jahre alt und man würde ihn wahrscheinlich als gut aussehend bezeichnen, aber er hatte seine Tochter geschlagen und dafür musste er bezahlen. 

Ich würde ihn leiden lassen, ich hatte schon zu lange nicht mehr richtig Spaß gehabt. Vorsichtig schloss ich die dunkle Holztür und ging auf das Bett zu. Er lag auf dem Rücken das erleichterte mir einiges. Langsam öffnete ich seinen Mund und zog vorsichtig an der Zunge, dann nahm ich das Messer und schnitt sie hinaus, nivht dass er noch anfängt zu schreien. In diesem Moment wachte er auf, er bewegte den Mund als wolle er etwas sagen, aber es kam kein Ton heraus, nur eine Menge Blut, die aus seinem Mund auf das Kissen floss und den schönen Bezug rot färbte. "WAS TUST DU?"  Nicole hatte meine Anwesenheit bemerkt und schrie in ihren Gedanken. Ich ignorierte sie vorerst. Langsam ging ich um das Bett herum und entfernte dabei die Bettdecke. Ich nahm das Messer und begann die Haut auf der Brust von Nicoles Vater einzuritzen. Ich malte kein besonderes Muster ich schnitt nur ein paar Linien hinein. Ich sah die Angst und den Schmerz in seinen Augen, als das Blut langsam aus den Wunden auf das Bett lief. Ich genoss den Anblick, er gab mir Kraft. Ich strich mit dem Messer seinen Arm entlang, zu der Hand, die er gegen seine Tochter erhoben hatte und stach das Messer in die Innenfläche. Er zuckte vor Schmerz susammen. "Du wirst niemanden mehr 

verletzen." erklärte ich ihm mit Nicoles Stimme. Ich nahm das Messer und entfernte den Zeigefinger, er würde ihm nicht mehr brauchen. Blut floss auch aus dieser Wunde. Ich spürte wie er langsam schwächer wurde, der Blutverlust zehrte an ihm. Er verblutete schneller als ich gedacht hatte, zu schnell. Das grenzte meine Möglichkeiten stark ein. Ich entfernte die Hand und ein Schwall Blut ergoss sich aus dem Stumpen etwas davon lief auf den weißen Teppich und einige Tropfen trafen auf Nicoles Kleidung, das war schlecht. Um weitere Flecken zu vermeiden ging ich auf die andere Seite des Bettes zurück und ritzte dort mit dem Messer seinen Arm ein. Danach schnitt ich einen tiefen Schlitz in seinen Bauch, diesen öffnete ich jedoch nicht. Einmal hatte ich die Organe eines Opfers entfernt. Er war der erste den ich bestrafte. Ich mochte den Anblick nicht daher ließ ich die Organe seitdem dort wo sie hingehören. Nicole hatte aufgehört zu schreien, sie wimmerte nur noch. 

Ihren Vater verließen langsam die Kräfte. Ich spürte, dass sein Herz kaum noch schlug. Ich beschloss das zu beenden und schlitzte ihm die Kehle auf. Eigentlich schade, dass es schon vorbei ist. Ich hatte mir mehr erhofft. Vielleicht beim nächsten Mal. 

Ich verließ das Schlafzimmer und kehrte in Nicoles Zimmer zurück. 

"Warum hast du das getan? " Nicoles Stimme war leise, aber hörbar. Sie klang wütend, obwohl sie weinte. " Ich habe dir geholfen. " " Nein! Ich wollte das nicht! Du bist rin MONSTER! "  Sie begann zu schreien. " Du brauchtest meine Hilfe und ich half dir. Hör mir jetzt genau zu. Ich werde gehen und wenn die Polizei oder irgendjemand dich fragt was hier passiert ist sagst du es wurde eingebrochen und du konntest dich gerade noch verstecken, bevor sie auch dich gefunden haben. Solltest du jedoch von mir erzählen, werde ich zurückkehren und dich bestrafen. Hast du das verstanden? " ich machte eine Pause, als sie nicht antwortete fragte ich nochmal " Ich will wissen ob du mich verstanden hast! " " J... Ja. "  sagte sie schluchzend. Ich veließ ihren Körper, nahm das Messer und verschwand. 


Natürlich hoffte ich, dass sie nichts sagen würde ich wollte sie nicht töten. Aber sie erzählte doch von mir. 

Deshalb bin ich jetzt wieder bei ihr. Ich möchte sie noch immer nicht verletzen, aber so sind die Regeln. Ich ziehe das Messer wieder aus ihrem Arm, es ist das selbe wie damals, als ich ihren Vater bestrafte. Eigentlich tut sie mir leid, wie sie hier allein in dieser Zelle sitzt. Man hat sie in eine psychatrische Einrichtung gebracht, als sie von dem Mädchen erzählte, das in ihren Geist eindrang und ihren Vater tötete. Ich wusste dass das passieren würde. Ich hatte sie gewarnt. Aber jetzt bin ich hier um sie zu befreien. Ich bin durch das Fenster gekommen und habe das Messer mitgebracht. Nicole schlief, sie sah so friedlich aus. Ich ergriff die Kontrolle über ihren Körper und begann zuzustechen. 

Jetzt erhebe ich das Messer ein letztes Mal und ramme es ihr tief in den Bauch. Sie war sofort tot. Ich verließ ihren Körper und verschwand durch das Fenster. 

Hallo du, ja genau du. Ich spüre deine Angst, soll ich kommen und dir helfen?

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