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Monster unterm bett 01 450x675

Du findest eines Nachts, als du dich gerade zum Schlafen legen willst, eine Nachricht auf deinem Bett:

„Im Allgemeinen unterscheiden die Menschen die Welt in Gut und Böse. Eine Schwarzweiß-Malerei. Aber dennoch korrekt, genauer gesagt: Sie unterscheidet sich im wesentlichen von Licht und Finsternis. Die Menschen leben im Licht. Sie sind abhängig davon, sie brauchen es. Nicht nur zum Sehen, sondern auch für ihr eigenes Wohlbefinden. Doch in erster Linie um etwas sehen zu können, denn niemand sieht in der Dunkelheit – zumindest nicht besonders gut.

Doch es gibt auch eine andere Seite – die Seite dieser Welt, in der wir leben. Wir leben in der Dunkelheit, die für uns so klar ist, wie für dich das Licht. Im Licht sind wir blind, im Licht sind wir schwach und haben Angst. Doch in den finsteren Ecken leben wir. Das ist unser Reich, hier sind wir stark. Du hast gelernt uns zu übersehen, doch nicht so die Tiere. Deine Haustiere können sehen, dass wir um dich herum existieren – und wie wütend wir sind. Wenn sie zu dir kommen, dann wollen sie dich vor uns beschützen. Vor allem nachts, wenn ihr im Bett liegt und sie sich an dich drängen und sich zu dir legen. Sie sehen uns überall um dich herum, denn wenn du in dunklen Zimmern bist, auf dunklen Straßen und in Gassen, dann bist du in unserer Welt. Wir können dir zwar nichts tun, solange du im Licht bist, in hellen Räumen, im Sonnenschein, weil wir dich nicht sehen, weil wir dort nicht hingehen.

Doch, wenn du dich zum Schlafen legst, nachts durch den Hausflur spazierst, in den Keller gehst oder nachts auf den Straßen, dann sind wir überall um dich herum. Wenn dich paranoid fühlst, im Dunklen, dann kannst du unsere Blicke spüren, dann spürst du, wie wir dich berühren, du spürst unseren Hass auf dich. Sieh genau in die finstersten Ecken, dann kannst du uns sehen, wenn auch nur für Sekunden. Wir beobachten dich beim Schlafen und aus jeder dunklen Ecke und Spalte heraus, auch wenn es um dich herum hell ist. Wenn du deine Füße nach dem Aufstehen auf den Boden stellst, während du noch auf dem Bett sitzt, dann sind wir dort unten und sehen dich schemenhaft, aus der Dunkelheit. Und wenn wir es wollen, dann ziehen wir dich an deinen Füßen zu uns nach unten und reißen dich in Stücke.

Wir lauern in den Spalten von angelehnten Türen, die in dunkle Räume führen, unter deinem Sofa, unter deinem Tisch, sobald Schatten sich darunter sammelt. Dein Körper dringt ständig in unser Reich ein, während du uns nicht einmal wahrnimmst. Sieh dich um, überall um dich herum, schaue in jede dunkle Ritze, aus den Fenstern bei Nacht, denn die Nacht ist unser Tag. Du hörst nachts besonders viele Geräusche um dich…? Knarren und Kratzen…? Unerklärlicher Lärm…? Es wird Zeit, dass du uns wahrnimmst, damit du siehst, was mit dir passiert!

Versteck dich weiterhin im Licht, doch vergiss nicht, dass auch du einen Schatten wirfst…“

Etwas greift nach dir! Du fällst, kratzt dich am Boden fest … das Licht erlischt … Finsternis.

Vertonung (von Slaia):

https://www.youtube.com/watch?v=ctA1dlPsmYg

Vertonung (von CocoNoAka):

https://www.youtube.com/watch?v=G4RDTQTCEt4

Vertonung (von KatiWinter)

https://www.youtube.com/watch?v=bpd6_erbb-o&t=880


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